Viele Menschen setzen sich zeitlebens für bestimmte Themen oder Menschen ein, die ihnen am Herzen liegen. Doch auch über den Tod hinaus kann sich das Mithelfen fortsetzen.

 

Bleibende Spuren hinterlassen

Wir können bleibende Spuren hinterlassen. Zum Beispiel dadurch, dass wir einen Teil oder unser ganzes Vermögen in die Hände einer Stiftung legen. Diese kann mit unserem Geld dann dort weiter machen, wo wir aufhören mussten, uns einzusetzen. Für unsere Ziele und Interessen.

 

Das Vermögen bleibt erhalten

Eine Stiftung darf das ihr überlassene Vermögen nicht verbrauchen, sondern allein die Zinsen, die es bringt. So bleibt das Vermögen erhalten und muss auf Dauer für den festgelegten Stiftungszweck eingesetzt werden.

 

Bei einer Zustiftung wird Ihre Gabe vollständig in das bereits vorhandene Stiftungskapital eingebracht und steigert damit dessen zukünftigen Ertrag, der den Zwecken der Stiftung Jahr für Jahr zu Gute kommt.


Zu Lebzeiten oder nach dem Tode

Sie können bereits zu Lebzeiten eine Zustiftung tätigen. Ebenso können Sie durch ihr Testament oder ihren Erbvertrag festlegen, wie und zu welchem Zweck Sie stifterisch tätig sein wollen, indem Sie die Carl-Isler-Stiftung als Erbin oder Vermächtnisnehmerin einsetzen.

Sie können eine unselbständige Stiftung unter dem Dach der Carl-Isler-Stiftung einrichten: Ab einer Zustiftung von 30.000 Euro haben Sie die Möglichkeit, für einen ganz konkreten Zweck und wenn Sie möchten, mit einem von Ihnen gewählten Namen eine Unterstiftung einzurichten. Deren Vermögen wird von der Carl-Isler-Stiftung verwaltet, wobei die Erträge gesondert ausgewiesen und auf Dauer ausschließlich dem von Ihnen gewählten Zweck zufließen werden.


Zu Lebzeiten oder nach dem Tode

Sie können bereits zu Lebzeiten eine Unterstiftung einrichten. Ebenso können Sie durch ihr Testament oder ihren Erbvertrag festlegen, wie und zu welchem Zweck Sie stifterisch tätig sein wollen, indem Sie die Carl-Isler-Stiftung als Erbin oder Vermächtnisnehmerin einsetzen.

Eine interessante Möglichkeit stifterisch zu handeln stellt das Stifterdarlehen dar. Sie stellen der Carl-Isler-Stiftung ein Darlehen zur Verfügung.


Jederzeit flexibel

Das heißt: Das Geld bleibt in Ihrem Eigentum, aber die daraus entstehenden Zinsen helfen der Stiftung. Sie können jederzeit das Darlehen kündigen und somit das Geld wieder zu Ihrer Verfügung haben. Die Carl-Isler-Stiftung unterstützen Sie in dieser Zeit mit den Zinserträgen. Natürlich können Sie auch zu jedem beliebigen Zeitpunkt bzw. im Todesfall eine Verfügung über dieses Darlehen treffen. Somit ist eine Umwandlung in eine Zustiftung oder Spende möglich.

10.000 Euro für die Bahnhofsmission: „Ida-Siegwolf-Zustiftung“ zur Carl-Isler-Stiftung der Stadtmission

Mehr als 30 Jahre lang, bis zu ihrem 80. Lebensjahr, war Ida Siegwolf ehrenamtlich für die Evangelische Bahnhofsmission in Freiburg aktiv. Ihr Wunsch war, dass zum Erhalt der Bahnhofsmission eine Stiftung eingerichtet wird. Mit einer Zustiftung von 10.000 Euro zur bestehenden Carl-Isler-Stiftung der Stadtmission hat ihr Sohn Leonhard Siegwolf nun im Sinne seiner Mutter dazu beigetragen, dass ihr Engagement für hilfsbedürftige Menschen fortgesetzt wird. Die Gelder werden als „Ida-Siegwolf-Zustiftung“ geführt, deren Erträge ausschließlich der Arbeit der Bahnhofsmission zufließen.Ewald Dengler, Vorstand der Evangelischen Stadtmission und Mitglied im Stiftungs-Kuratorium, freut sich gemeinsam mit der Leiterin der Evangelischen Bahnhofmission Sarah Gugel über die zusätzlichen Mittel, die durch die Zustiftung zur Verfügung stehen: „Ehrenamtliches Engagement und finanzielle Zuwendungen sind für die Bahnhofsmission gleichermaßen unverzichtbar. Die Familie Siegwolf hat uns somit gleich doppelt unterstützt. Dafür sind wir von ganzem Herzen dankbar!“Ida Siegwolf wurde zweimal für ihr soziales und kirchliches Engagement ausgezeichnet: 1995 von der Evangelischen Stadtmission mit dem „Kronenkreuz der badischen Landeskirche“ und 2004 - an ihrem 90. Geburtstag - von der Stadt Freiburg mit der „Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg“.

Die Badische Zeitung berichtete am 8. Juni über die Zustiftung.

Foto (v.l.n.r.): Leonhard Siegwolf (Stifter), Sarah Gugel (Leiterin der Evangelischen Bahnhofmission), Ewald Dengler (Vorstand der Evangelischen Stadtmission und Mitglied im Kuratorium der Carl-Isler-Stiftung)