Über uns

Der Stiftungszweck unserer Carl-Isler-Stiftung ist so formuliert, dass mit ihren Mitteln die Arbeit der Evangelischen Stadtmission in ihrer ganzen Breite – von der Altenpflege über die Suchtkrankenhilfe bis hin zu unserer missionarischen Arbeit - unterstützt werden kann.

 

Dort einspringen, wo Geldgeber fehlen

Längst nicht alle Aufgaben der Stadtmission können durch öffentliche Zuschüsse  oder Kostenträger finanziert werden. Wer bezahlt die Bahnhofsmission? Oder die humanitäre Hilfe des S‘Einlädele? Oder andere Initiativen, die eine Antwort auf neue Nöte in unserer Gesellschaft geben wollen? Die Carl Isler Stiftung will mit ihren Mitteln dort einspringen, wo andere Geldgeber fehlen und dazu beitragen, dass die Stadtmission auch weiterhin für Menschen in Bewegung bleiben kann.

Bestimmt gibt es auch ein Anliegen, das Ihnen am Herzen liegt. Dann können Sie uns – übrigens auch gezielt für Ihr persönliches Anliegen – durch Ihre Stiftung helfen - damit wir auch dort aktiv bleiben können, wo unsere Arbeit nicht durch Kostenträger oder öffentliche Gelder finanziert wird.

 

So können Sie uns unterstützen

Sie können eine Spende an die Carl-Isler-Sitftung leisten.

Sie können zustiften, eine Stiftung unter dem Dach der Carl-Isler-Stiftung einrichten oder uns ein Stifterdarlehen zur Verfügung stellen.

Gemeinsam finden wir Ihre individuelle Möglichkeit, Gutes zu tun! Gerne stehen wir Ihnen für eine persönliche Beratung zur Verfügung.

Unsere Stiftungsbotschafterin Christiane Engstfeld

Geboren 1959 in Schwelm/NRW, habe ich bereits als Jugendliche in meiner Heimatstadt an Wochenenden ehrenamtlich im städtischen Krankenhaus in verschiedenen Abteilungen geholfen. Diese Schülertätigkeit wurde über die evangelische Kirchengemeinde organisiert.

Seit 1984 lebe ich in Südbaden, zunächst 20 Jahre in Gottenheim, wo ich im Elternbeirat der Schule engagiert war und ehrenamtlich Kinder im Schwimmen unterrichtete. 1993 begann ich meine berufliche Tätigkeit in der Praxisklinik im Stühlinger. 2001 übernahm ich die Geschäftsführung.

Auch in dieser Zeit habe ich immer wieder ehrenamtliche Tätigkeiten ausgeübt. Als Mitglied der Organisation Interplast flog ich mit Ärzten und Pflegern über 10 Jahre lang ein- bis zweimal im Jahr nach Indien, Nepal oder Südamerika, wo wir Patienten kostenlos operierten.

Seit 2010 bin ich Mitglied des Verwaltungsrates der Evangelischen Stadtmission Freiburg. 2015 habe ich mich aus der Geschäftsführung der Praxisklinik zurückgezogen und so lag es nahe, wieder Zeit für ein Ehrenamt aufbringen zu können. Der Anfrage der Stadtmission, das neu geschaffene Ehrenamt der Stiftungsbotschafterin zu übernehmen, bin ich sehr gerne gefolgt.

Für die Carl-Isler-Stiftung möchte ich mich einsetzen, um neue Stifter und Spender zu gewinnen, damit auch weiterhin Projekte der engagierten Mitarbeiter der Stadtmission gefördert werden können.

Das Kuratorium

"Das Kuratorium wacht über die Einhaltung des Stifterwillens und beaufsichtigt den Träger", heißt es in der Satzung der Carl-Isler-Stiftung. Das Kuratorium entscheidet auch über die Verwendung der Stiftungsmittel und darüber, welche Projekte gefördert werden.

Carl Isler

Carl Isler war von 1906 bis 1954 in der Leitung der Evangelischen Stadtmission Freiburg tätig; zunächst als Stadtmissionar, ab 1922 als Stadtmissionsinspektor. Sein Herz schlug für die Armen, Mittellosen und Notleidenden. Durch Freunde in der Schweiz konnte Isler im I. Weltkrieg vermitteln, dass viele Freiburger Kinder und verarmte Familien Hilfeleistungen erhielten. Unter anderem gab es Speisungen für Kleinrentner, Erwerbslose und andere Bedürftige.

Nach dem Krieg, als die Hungersnot besonders groß war, brachte er aus der Schweiz zwei Kühe mit, um viele Kinder mit Milch zu versorgen. Schon damals zeigte Isler mit dieser Aktion Weitsicht und baute auf Langfristigkeit. Nach dem II. Weltkrieg war Isler Mitbegründer der Freiburger Nothilfe und organisierte wiederum Hilfslieferungen aus der Schweiz.